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Eintragung im Führerschein - §11 FeV (Fahrerlaubnis-Verordnung)

 
Wie man sich viel Ärger ersparen kann.

Die Fahrerlaubnis

Mit einem Führerschein weist ein Autofahrer nach, dass er ein Fahrzeug führen kann.
Zweifel an der Fahrtüchtigkeit bestehen nur, wenn der Fahrer betrunken, übermüdet, unter Drogen oder Medikamenten fuhr.

Ein behinderter Fahrer ist dem nicht behinderten gleichgestellt.
Sein Führerschein hat die gleiche Gültigkeit.

Ein Führerschein sagt aus:
Zum Zeitpunkt der Führerscheinprüfung konnte der Fahrer das Fahrzeug sicher führen.

 

Viele Behinderungen treten erst später im Leben auf.
(Muskelerkrankung, Schlaganfall, Berufsunfall...).

Der Führerschein behält trotzdem seine Gültigkeit.


Wird man in einen Unfall verwickelt, entsteht aber die Frage nach Schuld.
Konnte der Fahrer das Auto korrekt bedienen?

Im Nachhinein lässt sich der sichere Umgang mit einem Auto schwer nachweisen. 


Dieser Situation kann man vorbeugen.
Eine Überprüfung nach §11 FeV (Fahrerlaubnis-Verordnung) sichert vor ungerechtfertigten Ansprüchen.

Dafür ist meist keine komplette Führerscheinprüfung notwendig.
Bei einer Überprüfungsfahrt sieht der Prüfer, wie die Person Auto fährt.
Der Prüfer erstellt ein Gutachten und legt darin fest, ob und welche Fahrhilfen benötigt werden.
Seine Meinung wird Ihre Art ein Auto zu fahren beeinflussen.
Wenn der Prüfer etwas festlegt, sind Sie verpflichtet, das in Zukunft einzuhalten.

Niemand muss diese Überprüfungsfahrt machen.
Aber sie trägt sehr zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei.


Auf der Basis dieses Gutachtens werden im Führerschein Ziffern eingetragen.
Der Eintrag im Führerschein bindet den Fahrer, die nötigen Fahrhilfen zu nutzen.
Passiert ein Unfall - ohne die richtige Ausstattung ist man dafür verantwortlich.

Lassen Sie sich bei einem Umrüstbetrieb vor dieser Begutachtung beraten.
Sie haben dann einen besseren Überblick über Ihre Möglichkeiten.
Eventuell kann der Prüfer eine exaktere Abstimmung Ihrer Fahrhilfen eintragen.

 

Für die Bearbeitung von Leistungen benötigen Kostenträger dieses Gutachten (bzw. die Eintragungen im Führerschein).
Dabei sollten Sie auf Folgendes achten:

Sprechen Sie vor dem Einreichen eines Antrages schon einmal mit einem Umbaubetrieb Ihres Vertrauens.
So sparen Sie Zeit und unnötige Wege.
Denn manchmal liegt die Überprüfungsfahrt schon einige Zeit zurück.
Es gibt eventuell heute andere, bessere Lösungen als früher.

Eventuell wurden bei früheren Führerscheinüberprüfungen Ziffern im Führerschein zu allgemein gefasst.
Oder Ihr Bedarf hat sich geändert.
Mit einer guten Kommunikation und dem richtigen Ablaufplan erzielen Sie die besten Ergebnisse.

 

Vorbereitung auf eine Führerschein Überprüfung

Selbstverständlich können Sie sich selbst auf die Überprüfungsfahrt vorbereiten.
Zum Beispiel könnten Sie mit Ihrem eigenen umgebauten Auto üben.
Eine gute Alternative sind einige Fahrstunden bei einer behindertengerecht ausgestatteten Fahrschule.
Dort kann man unter Anleitung fahren. Das gibt ein gutes Gefühl.

Tipp: Fahrschulen mit moderner Ausstattung wählen.
(Sie bekommen ja neueste Technik in Ihr Auto eingebaut. Also macht es Sinn, mit neuen Geräten zu üben).

Behinderte Menschen, die erstmals einen Führerschein machen, bekommen bei Ihrer Prüfung gleich die nötigen Ziffern eingetragen.
Der Führerscheinprüfer berücksichtigt dies.

Alle hier dargestellten Texte sollen Ihnen eine Vorinformation geben. Für eine detaillierte Rechtsberatung wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.



   
 
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