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"Nichts ist stärker, als eine Idee deren Zeit gekommen ist."  (Victor Hugo)

 

Die neue Mobilität für Rollstuhlfahrer

Im Jahr 2007 begannen wir mit der Entwicklung des Portalsystems.

Unser Ziel:
Wir bauen ein Auto der Kompaktklasse um für Rollstuhlfahrer.

Der Sitzplatz ist ohne Umsetzen oder Rangieren erreichbar:
beste Position, auf Augenhöhe, erste Reihe.
Komfortabel, schnell.
Das Fahrzeug: wendig, spritsparend, übersichtlich, leicht zu fahren.
Die Bedienung: einfach.

Mit dem bisherigen Stand der Technik wäre das nicht möglich gewesen.
Deshalb haben wir das neue Türöffnungssystem und die neue Hebemechanik entwickelt.
Dazu eine sanfte Steuerungselektronik und diverse andere "Kleinigkeiten", die eine Handhabung erleichtern.

Unsere Erfindungen setzen damit neue Maßstäbe.
Fahrzeuge für behinderte Menschen werden sich verändern und verbessen.

Hier zeigen wir erstmals Bilder aus der Prototypenphase.

 Neu für Mercedes A Klasse, ein Fahrzeug für Rollstuhlfahrer  Die Tür vorn wird geöffnet  

 
Mercedes A Klasse,
umgebaut für Rollstuhlfahrer  

 


Tür vorn öffnen

Ab jetzt ist das Portalsystem bereit
 Die komplette Fahrzeugseite öffnet sich, elektrisch.  Teleskope fahren das Portal aus dem Auto  Weltrekord: 1m seitlicher Abstand genügt zur Rollstuhlverladung

 
Die hintere Tür wird elektrisch entriegelt. (Bei diesem Prototyp noch manuell).

 


Auf Teleskopen fährt die gesamte Fahrzeugseite aus dem Auto heraus.

 


Nach dem öffnen ist eine breite Zufahrt für den Rollstuhl entstanden.

 

 


Zum Beispiel die Türöffnung:
Ähnlich einer Schublade öffnet sich die breite Zufahrt.
Im Gegensatz zur Schublade sind die Teleskope aber höhenversetzt eingebaut.
Das hintere Teleskop wurde im Dachbereich integriert.

Erst durch diese Variation entstand eine ungehinderte Zufahrt.
Jetzt reicht der kleinste Parkplatz aus, um mit dem Rollstuhl bequem ins Auto zu fahren.
Seitlich genügt 1m - das ist Weltrekord.
Bislang waren Flächen von mindestens 2,5 m nötig: für Hebebühne und Zufahrt, für Rampen teilweise deutlich mehr.

Das Portalsystem nutzt den vorhandenen Platz. Es kann auch auf jedem normalen Bürgersteig eingesetzt werden.



Eine weitere Neuerung: der Flachlift 

 Neuentwicklung: Rollstuhl Hebebühne, für kompakte Pkw  Das Rollstuhlauto der Zukunft.  Der Rollstuhlfahrer fährt parallel zum Auto auf die Hebeplattform


Ein neuentwickelter Lift gehört zum Portalsystem.

 

 Die Bühne senkt sich ab.

 

 
Zwischen dem Portal und dem Auto ist ausreichend Platz.

 

   Der Lift hebt den Rollstuhlfahrer ins Auto.  Das Portalsystem bringt den Passagier ins Fahrzeug.

 

 

Der Rollstuhllift hebt den Passagier an.

 

 
Das Portalsystem fährt zurück ins Auto.
(Bei diesem Prototyp noch manuell).

 

   Mit dem Rollstuhl hinters Armaturenbrett  

Der kompakte Lift steckt voller Innovationen.
Neben der normalen Hebefunktion wird der Lift seitlich aus dem Auto heraus (oder hinein) gefahren.
Das ist neu, denn ohne das oben beschriebene Türsystem mit seinen Teleskopen wäre das nicht möglich gewesen.

Nebenbei entwickelten wir eine Komfortsteuerung für die Bühne.
So kann die Bühne sanft anfahren, beschleunigen, abbremsen, einfahren usw.
Sicherheitsdetektoren garantieren eine permanente Kontrolle über den Vorgang.
(Dazu haben wir uns noch Einiges mehr einfallen lassen.)


Als Nächstes kommen wir zur Ergonomie: 
  Rollstuhleinfahrt seitlich  Die Rollstuhl Hebebühne senkt sich im Auto ab.   Innovation für Rollstuhl Autos

Direkt nach vorn, ohne Rangieren.
Der Flachlift kann aber noch mehr.

Im Fahrzeug senkt sich der Lift weiter ab. Das Ergebnis ist eine perfekte Sitzposition und Kopffreihheit.
Trotzdem bleibt die Original Bodenfreiheit erhalten!

Das nennen wir Integration.
Wir freuen uns!

 

Das Fahrzeug ist nutzbar für 3 Personen.
Wird der Rollstuhlplatz für eine Fahrt nicht benötigt, kann per Schnellverschluss ein Autositz verwendet werden.


Sicherheit:

Der Rollstuhl wird durch einen Spezialverschluss automatisch im Fahrzeug gesichert.
Eine stabile Rückenlehne mit integrierter Kopfstütze bietet zusätzliche Sicherheit.
Alle Ersatzsysteme der Karosseriestruktur sind statisch und dynamisch ermittelt.
Modernste Verbindungsverfahren, unter anderem aus dem Flugzeug- und Fahrzeugbau, kommen hier zum Einsatz.

 

Optionen:

Selbstverständlich liefern wir den Umbau auch für die Fahrerseite.
Dazu bieten wir diverse Möglichkeiten, zum Gas geben und Bremsen mit der Hand.
Für Kunden mit einer Muskelerkrankung haben wir Lösungen für leichtgängige Lenkung und Bremsen.
Entsprechend der Behinderung sind individuelle Anpassungen möglich.

 

 


Hinweis:
SENFTteam ist kein Mercedes Händler und verkauft keine Mercedes Fahrzeuge.
Selbstverständlich sind wir Ihnen gern beim Fahrzeugkauf behilflich.
Vor dem Kauf stimmen wir die nötigen Informationen mit Ihrem Mercedes Partner ab.


SENFTteam ist Umrüster und Karosserie- Spezialist.

Das Portalsystem wurde von uns entwickelt und international zum Patent angemeldet.
In Deutschland ist der Patentschutz bereits erteilt.

Zurzeit testen wir das System als Prototypen.
Die Versuchsreihe wird vermutlich Winter 2009 abgeschlossen sein.
Vorerst gibt es den Umbau für die aktuelle Mercedes A Klasse und B Klasse.

            

 


 

 

   
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